SVVF


11. September 2010

Sporthilfe-Chef fordert “Lösung im Dialog vor Ort

Kategorie: Allgemein – Autor: Thorsten – 16:38

In der Diskussion um die Olympia-Bewerbung München 2018 hat Michael Ilgner, der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH), hinsichtlich der Probleme in Garmisch-Partenkirchen "Diskussion und Lösungen im Dialog vor Ort" gefordert. Man dürfe vor allem "den Verantwortlichen in der Bewerbung und den Betroffenen vor Ort keine halbwissentlichen Vorschläge von außen erteilen", sagte Ilgner im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Die Forderungen nach "einheimischer" Unterstützung für Katarina Witt an der Spitze der Bewerbung kann Ilgner nicht ganz nachvollziehen. "Hinreichend und entscheidend ist alleine, wie die IOC-Mitglieder die Bewerbung bewerten", sagte der frühere Wasserball-Nationalspieler. Dies in Gesamtheit könne zwar keiner alleine lösen, doch "mit Katarina Witt und Bernhard Schwank sind zwei absolute Könner in ihrem jeweiligen Metier in der Verantwortung". Zudem werde die bayerische Politik durch die Gesellschafter repräsentiert, "und es gibt annähernd 100 Botschafter. Ob jetzt eine Diskussion über weitere einzelne Fragen des Bewerbungskomplexes in Verbindung mit einer erneuten Personaldiskussion hilfreich ist, bezweifle ich."

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