19. November 2010
Am 13. 11. findet das 15. Internationale Matreier Judo-Nachwuchsturnier statt.
Das diesjährige Judo-Highlight steht unmittelbar bevor. Das Turnier wird im Matreier Tauerncenter zu Ehren des Anfang 2010 viel zu früh verstorbenen Obmannes Anton Waldner als „1. Anton Waldner Gedenkturnier“ durchgeführt.
Ein Name ist untrennbar mit Judo verbunden, wenn man in Matrei und der gesamten Region von diesem Sport spricht : SR Anton Waldner. Tonik, wie ihn seine Freunde nannten, prägte vier Jahrzehnte lang die Osttiroler Sportlandschaft maßgeblich mit. Er gründete 1989 die Sektion Judo in der Sportunion Matrei und machte diese in den folgenden Jahren zur erfolgreichsten Sektion der Sportunion Matrei.
Mit dem Internationalen Matreier Judo-Nachwuchsturnier und weiteren von ihm initiierten Events wie etwa die österreichischen Judomeisterschaften und Bundesmeisterschaften erwarb sich Matrei auch international einen hervorragenden Namen als Austragungsort von Großveranstaltungen.
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4. November 2010
Seit zwei Jahren unterstützt der Judoverein Senshu-Hau aus Bedburg-Hau mit seinem Programm „Judo spielend lernen“ gezielt die frühe Bewegungserziehung von Fünf- bis Siebenjährigen – Zeit für eine kurze Zwischenbilanz.
BEDBURG-HAU. Für rund 10 Vor- und Grundschulkinder heißt es jede Woche: sich spielerisch bewegen, die Motorik trainieren und das Selbstbewusstsein stärken. Nicht wenige der Unter-Siebenjährigen werden hier das einzige Mal in ihrer Freizeit sportlich aktiv. Bei Senshu-Hau wird ausgelassen gekrabbelt, gehüpft oder balanciert. Neben dem normalen Bewegungstraining erlernen die jungen Mitglieder erste Judotechniken wie das Werfen, Fallen oder Halten. Viele Kinder kommen mit wenig Selbstvertrauen, Kraft und Ausdauer zum Verein aus dem Ortsteil Hau (mit 80 Mitgliedern). Das Programmkonzept „Judo
spielend lernen“, das dem Training für die kleinsten Judokas zugrunde liegt, will diesen Mängeln entgegenwirken. Dieses Ziel verfolgt Senshu-Hau – in Kooperation mit dem Bundesverband DJB (Deutscher Judo-Bund e.V.) – mit vielen anderen engagierten Judovereinen deutschlandweit. „Hier in Bedburg-Hau zeigt sich in unseren Kursen ganz klar, dass sich Judo für junge Kinder sehr gut eignet, um beweglich und selbstbewusst zu werden. Es ist immer wieder faszinierend, wie sich die Kids durch das Training entwickeln“, so Trainer Uwe Laakmann.
Respekt, Fairness und Hilfsbereitschaft fördern
Die zweijährige Praxis macht deutlich, dass Judo als Ganzkörpersport die kindliche Entwicklung in gleich mehrerer Hinsicht unterstützt: So fassen beispielsweise ängstliche Kinder, die sich anfangs nur von einem Elternteil in das Dojo (die Trainingshalle) begleiten lassen, nach wenigen Judo-Stunden bereits Selbstvertrauen. Die Koordination und das oft mangelnde Körperempfinden verbessern sich insbesondere bei unbeweglichen oder übergewichtigen Kindern. Zudem wirken sich die (weiterlesen…)